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Was zuletzt geschah — 9 Kommentare

  1. Huhu, Willkommen zurück! Gratulation zum Abi, Führerschein und der Berechtigung, Caipi zu trinken! (Rate, was ich am wichtigsten finde. ;-))
    Das mit dem Wimmelbild eilt nicht, mach Dir keinen Stress. Es soll ja unter Spaßbedingungen entstehen, sonst wird es womöglich nicht puschelig-monströs genug.
    Witzig ist, dass es noch einen anderen Gewinn gibt, der auch noch nicht bei mir eingetroffen ist. Letzten Dezember habe ich einen selbstgebastelten Shiba gewonnen, die „Bastlerin“ ist aber auch total im Stress. Du siehst, Du bist nicht allein. 🙂 Schon lustig, ich gewinne die epochalsten Sachen, dafür warte ich dann auch gern mal länger.
    Beste Grüße und viel Erfolg beim Chinesisch lernen. Stelle ich mir unheimlich schwierig vor…

    • Hmm, ich habe keine Ahnung, vielleicht den Caipi? *überlegt*

      Okay… naja, ob ich schlechtes Gewissen habe oder versuche mein schlechtes Gewissen zu verdrängen, beides läuft darauf hinaus, dass ich mich blöd fühle, deswegen bleibe ich lieber bei schlechtem Gewissen… damit fühle ich mich weniger schlecht… Deswegen reibe ich ab und zu drin rum, dass ich das immer noch nicht habe, ich weiß nicht.

      Shiba Inu, wie die Hunde? Der einzige Kontakt den ich je mit denen hatte, war über Nintendögs.

      Chinesisch als Sprache ist gar nicht so schwer. Es ist von der Grammatik her babyleicht. Dafür muss man oft die Sprache lernen, ohne dass einem die Schrift phonetische Hilfestellungen gibt, aus denen man sich ableiten könnte, was Dinge bedeuten und das ist eigentlich das einzige Problem… deswegen legen die Chinesen so viel Wert darauf, Schriftzeichen zu lernen.

      Aber bei mir ist es eher so, als würde ich sehr baufällige, teilweise eingefallene Gänge betreten und herrichten, als wenn ich sie völlig neu graben müsste. Ich weiß nicht, wie das für andere Europäer wäre.

  2. Das mit den zwei Jahren haut bei mir auch hin, aber irgendwie ist es das Studium, scheint nicht besser zu werden. Ich fühle mich aber übrigens trotzdem noch nicht wie eine volljährige Person und habe noch nie Wodka gekauft. Und ich war gut in Mathe und hab inzwischen alles wieder vergessen, also ist’s letztendlich wahrscheinlich auch egal. Aber danke für die Erinnerung, gestern kam meine Wahlbenachrichtigung, irgendwie muss ich jetzt noch Briefwahl beantragen, falls das via Mail nicht geklappt hat.
    Das mit dem Landeswettbewerb klingt absolut fabelhaft! Bei mir hat’s damals nie geklappt, aber in so einer Runde sitzen und mit Leuten quatschen, die bestimmt ähnliche tolle nerdige Ideen haben, hach, schön.
    In meinen Kopf passt irgendwie nicht, wie man Bankangestellter werden will. Also, okay, so ein geschniegelter Banker, der Kohle macht, das kann ich irgendwie nachvollziehen (obwohl ich trotzdem keine Lust drauf hätte), aber wenn du dann in der Sparkasse in Wusterhausen landest und tagein, tagaus Rentner zu ihren Girokonten berätst?
    Yay, im Biberwettbewerb war ich auch voll gut! Also, ich hatte Glück beim Raten, soweit ich mich erinnere. 😀 Dieses stressige neue-Stories-finden im Journalismus macht mir auch ein bisschen Angst, mal schauen, wie man das managen kann. Oder ob ich überhaupt da landen werde.
    Ich glaube, sich nach dem Abi nicht direkt ins Studium zu stürzen ist nun auch nicht das Schlimmste, was man machen kann und Chinesisch klingt eh nach einer Sprache, die wirklich nützlich ist. Im Gegensatz zu norwegisch, da sprechen wahrscheinlich eh alle wie Muttersprachler Englisch, aber gut, jetzt kann ich es halt ein bisschen. Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Spaß dabei und hoffe, dass deine Internetverbindung bestehen bleibt!

    Alles Liebe,
    Mara

    • Awwwgh, ich würde gerade gerne sofort wieder auf deinem Blog vorbeischauen, was aber nicht mal geht, weil ich noch keine VPN eingerichtet habe. Also, warte noch ein bisschen (und sorry für die verspätete Antwort.

      Ich hab neulich zu dem Thema mit den Volljährigen, die weniger Sex haben, weniger Rauchen und weniger Trinken einen ganz interessanten Artikel gefunden, über den ich mal schreiben wollte. Ich verlinke ihn dir mal hier. Ich werde irgendwann einmal meine persönlichen Gedanken dazu schreiben, manches ist sehr spannend und trifft eindeutig zu, stelle ich fest, anderes scheint eher hanebüchen zu sein.

      Ich bete, dass ich das von hier aus irgendwie beantragen kann.

      Ja, wobei es eben doch sehr viele Unsicherheiten zwischen uns gab. Dafür konnten wir uns doch nicht lange genug kennenlernen. Wir haben ne WhatsApp Gruppe und die ist seitdem praktisch tot, weil wir leider fast nichts haben, über das wir aus der Luft heraus ein Gespräch anfangen können, gerade weil das Seminar eben sehr strukturiert war.

      Bei dem einen Jungen gings drum, dass er schnell ein eigenes, sicheres Einkommen haben will. Seine Eltern sind geschieden, Mama hat zwei Jobs um die beiden Jungs zu versorgen und er hat früher Papa für seinen Bruder gespielt. Eigentlich ist es sehr nachvollziehbar. Ich denke, er ist ein Typ, dem es nicht so wichtig ist, WAS er tagtäglich macht und der relativ glücklich damit ist. Irgendjemand auf dieser Welt muss ja mit solchen Jobs zurechtkommen. Aber er hat sich sehr schnell dafür entschieden, während die Jungs, die einfach pauschal ohne speziellen Grund immer gesagt haben: „Hauptsache Cash“ momentan immer noch keinen Plan haben, was sie tun wollen. Insofern bin ich manchen anderen auch eine Nasenspitze voraus.

      Soweit ich weiß, habe ich beim Biberwettbewerb die Rätsel alle sehr sorgfältig durch nachdenken gelöst, alsooo!!!
      Ich denke ich besitze tatsächlich einige Fähigkeiten zum programmieren, aber ich habe mich nie sorgfältiger da reingearbeitet. Programmieren ging irgendwie leichter, weil es anders als Mathe nicht so vorbelastet war. Aber unser ITG Lehrer ist ein Nerd und Fachidiot, der immer vergisst, dass andere gerade zum ersten Mal machen, was er für selbstverständlich hält. Er hat mich nach dem Biber-Wettbewerb so angeguckt, von wegen, als ob ich absolut das Zeug hätte, eine großartige Programmiererin zu werden. Aber ich hatte ja nur einen Test bestanden.

      Ich bezweifle nicht, dass Norwegisch auch einen Marktwert hat. Gerade, WEIL es eine absolute Nische ist, setzen sich ja weniger Menschen damit auseinander… aber es gibt eine Nische, während man sich bei Chinesisch sicher sein kann, dass es viel MEHR Übersetzer insgesamt und viel BESSERE Dometscher und Übersetzer als einen selbst gibt. Also lern weiter fleißig Norwegisch 🙂
      Niederländisch als Marklücke ist wohl so ähnlich. Es sprechen trotz allem nicht ALLE Norweger und Niederländer Englisch.

      Geschichten finden ist nicht das Problem, aber ständig welche zu publizieren… das ist irgendwie gruslig. Eigentlich kein Wunder, wenn so viele Journalisten Schindluder betreiben, die haben das Gefühl, ständig Feuer im Arsch zu haben.

      lg Mulan

      • Mein letzte Eintrag ist von April, keine Sorge, nicht viel passiert in letzter Zeit. Also, schon, aber in meinem Leben, deswegen ist für den Blog nicht mehr so viel Zeit da.
        Hm, spannend. Ich fürchte, ich war auch so ein Computer-Kind, seit der 10. Klasse nimmt auch das Smartphone überhand und in einigen Punkten war ich wohl wirklich ein Spätzünder – aber ob das damit jetzt zusammenhängt? Irgendwie kann ich mir tatsächlich ganz gut vorstellen, dass man mit reduzierter Screentime besser drauf ist, aber ob das das „Erwachsenwerden“ beeinflusst … sich besaufen und mit jemandem schlafen ist jetzt nicht gerade ein Indikator für Reife.
        Naja.
        Diese ganzen Generations-Namen verwirren mich, keine Ahnung, wer Gen Xers und Boomers sind. Was bin ich denn jetzt eigentlich? Generation Techno-Hipster?
        Okay, das ist tatsächlich ein Grund und dann will ich das auch nicht weiter beurteilen. Wenn er damit okay ist, passt’s ja, in meinem Praktikum hab ich bemerkt, dass immer kreativ sein auch anstrengt, da ist eine Excel-Tabelle zwischendurch ganz entspannend. Aber dass „Einfach nur viel Geld“ irgendwie ein bisschen unpräzise ist, kann man sich ja denken, tolles Lebensziel.
        Wollte ich dir auch nicht unterstellen, dass du dich beim Biber duchgeraten hast, ist doch cool! 😀 Ja, solche Nerds kenne ich, gibt’s auch zuhauf bei mir im Studium, einfach lächeln und nicken und so tun, als hätte man diesen ganzen Shit natürlich gelesen, ist ja Nietzsche und Freud, das kennt man doch.
        Stimmt, ich kenne eine Niederländerin, die neben dem Studium übersetzt. Tja, sollte ich mal versuchen, Bücher übersetzen fände ich irgendwie cool, nette Übung zum Schreiben, ohne dass man nebenher plotten muss. Falls ich wirklich keine brandaktuellen Insider-Stories aufdecken kann.

        So, Screentime reduzieren und genug Schlaf kriegen (um mich morgen für meine Hausarbeit wieder hinter den Laptop zu klemmen und gemäß meiner Generation in einen überteuerten Techno-Club zu gehen).
        Liebe Grüße und gute Nacht!

        • Hab jetzt ne VPN, mit der ich schon bei dir reingelesen hab 🙂

          Ich war nichtmal so sehr ein Computerkind, aber definitiv ein Schreibtischkind. Ich denke, was Smartphones und Computer geschafft haben war, dass sie selbst selbst den Typ von Kindern, die früher nur draußen gewesen wären, an ihre Zimmer zu fesseln, sozusagen. Nicht komplett, aber viel mehr als früher. Früher war man ein richtiger Nerd, wenn man freiwillig mehr als die Zeit zum Schlafen und Hausaufgaben machen in seinem Zimmer verbracht hat (zumal man ja sich früher sein Zimmer mit mehreren Geschwistern teilen musste, Oh Schreck!), in den 90ern war das auch für Draußen-Kinder relativ normal und heute sorgen Smartphones dafür, dass praktisch jeder sich dauerhaft in seinem Zimer aufhalten kann, ohne völlig an Entzug von menschlichem Kontakt zu leiden… Ich habe bevor ich ein Smartphone hatte außerhalb der Schulzeit von meinen Freunden eigentlich nie mitgekriegt, was sie eigentlich treiben oder überhaupt etwas machen. Wir waren nämlich alle eher Stubenhocker. Jetzt sind wir Stubenhocker, die sich gegenseitig Links schicken und ab und zu mal erzählen, was sie grad zu Hause machen.

          Millenials sind Leute die vor 1999 geboren wurden, iGen diejenigen die danach geboren wurden, zumindest tauft die Autorin des Artikels sie so. Wir sind beide also direkt an der Grenze zwischen beiden Generationskohorten geboren. Ich fühle mich eher als Smartphone und Computerkind als als Millenial um ehrlich zu sein, zum einen sind alle meine Freunde jünger als ich und zum Anderen stimmen fast alle Merkmale die die Frau Artikelschreiberin bei „iGen“ festgestellt hat, bei mir auch.

          Ich war noch nie in einem Technoclub. Ich denke, das mit dem Rauchen und Trinken zeigt durchaus, dass das Internet durchaus einen positiven Effekt auf die Mehrheit der Jugendlichen hatte und soweit ich mich erinnern kann, sagt das die Autorin des Artikels auch. Ich denke, was sie mehr bemängelt, ist dass Kinder heutzutage weniger Eigeninitiative haben, sich eine eigene Parallelwelt, also Subkultur im realen Leben zu schaffen. Es gibt weniger Punk, weniger Skater und weniger Jugendkultur, für die man auf die Straße gehen kann um sie zu beobachten und zu beschreiben. Für Jugendkultur muss man die Blogs, Internetforen und Seiten auf sozialen Netzwerken lesen, weil wir keine Baumhäuser mehr bauen und kein Quartier mehr in nem Bauwagen auf freiem Feld sind (es sei denn man gehört noch zur Landjugend in irgendeinem kleinen Kaff). Und das, denke ist, ist das was verloren gegangen ist. Das Rauchen und Trinken und weniger ungewollte Schwangerschaften ist eine positive Nebenwirkung. Ich denke, das Problem ist, dass die Autorin beides miteinander verknüpft, als ob rumstreunen mit Freunden und Drogen+Sex unvermeidlich miteinander verknüpft wäre. Ich denke, das Phänomen ist in den USA auch extremer, wo Autos noch wirklich ein Knackpunkt sein können, weil die Fußwege viel zu lang sind. Oder auf dem Land. Unsere Stadt ist relativ klein und ländlich, dadurch gibt es hier extrem viele Fahrschulen und Jugendlich die mit 16 Roller fahren. Mein Cousin Mitte zwanzig in der Stadt dagegen hat immer noch keinen Führerschein.

          In Deutschland werden die Generationen allerdings ein bisschen verschoben gezählt, da heißt es dann 68er statt was auch immer die Amis diese Generation nennen. Aber sie überschneiden sich tatsächlich grob.

          Hey, ich wollte nur zeigen, dass ich schon stolz drauf bin, hab’s gar nicht als Unterstellung verstanden 🙂

          Nur dass es der ITG-Lehrer war und kein Philosophiekenner. Von Freud und Nietzsche hätte ich wenigstens schonmal gehört gehabt…

          Meine Mutter hat mal ein paar Bücher übersetzt, Kinderkrimibücher. Und ne chinesische Herr der Diebe Übersetzung hat sie mir früher immer in der Badewanne vorgelesen, ich bin mir aber sicher, dass sie das nicht war, weil wir sonst jetzt ein bisschen Geld davon hätten 😛

          Sei froh, dass du was zu tun hast 🙂 momentan sitze ich nur jeden Tag rum und warte darauf, dass mein Chinesisch-Kurs anfängt.

          • Ich glaube, so ein Stubenhockerle war ich auch, vor allem, weil meine Freunde mindestens 15 km weg waren und meine sozialen Kompetenzen damals nicht so super krass, aber mit Smartphone muss man halt echt nicht raus. Und wenn doch, macht man online ein riesen Event draus. (Schuldig. Ich hab vorhin auch ein Kühe-Bild hochgeladen.)
            Puh. Keine Ahnung, wo ich mich einordnen würde, irgendwie ist’s mir auch gar nicht so wichtig. Meine Freunde waren immer alle älter und mein Smartphone hatte ich später als die anderen aber jetzt nutze ich es viel zu exzessiv, was sagt das? Ich weiß nicht.
            Ich kann mir schon vorstellen, dass es da vielleicht eine Verbindung gibt, wenn man mehr mit Menschen rumstreunt, aber halt nicht pauschal. Ich kenne auch Stubenhocker, die Drogen nehmen, so ist’s nicht. Das mit den Subkulturen kann ich mir vorstellen, aber dann sind sie eben ausgetauscht, ich hab das Gefühl, sowas wie schreiben, malen, fotografieren wird da ziemlich ermutigt, wenn man für alles Communities zum Austauschen hat.
            Irgendwie gibt’s in allen Fachrichtungen Nerds, ich hab halt solche. In Englisch gibt’s mehr von der klassischen Sorte, da hab ich ein sehr liebe Gruppe zum Dungeons & Dragons spielen gefunden.
            Viel Glück mit dem Kurs! Und sorry für die kurze Antwort, ich bin noch so matsch. Wovon auch immer, Kühe fotografieren wahrscheinlich.
            Alles Liebe 🙂

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