Kuckuck! Ich schreibe ja auch und weil ich eigentlich keine Lust drauf habe, regelmäßig über meine Schreibprojekte zu verfassen, lege ich hier eine Liste aler Schreibprojekte an, an denen ich arbeite, oder zumindest gearbeitet habe. Manche von ihnen haben noch keinen richtigen Titel, deswegen haben sie teils sehr seltsame Namen abgekriegt. Im Übrigen stecken die Beschreibungen alle voll von Spoilern, es könnte euch vielleicht eines Tages  den Genuss meiner Bücher versauen… bis ich sie mal fertig schreibe, Dauert also ein wenig.

Aktuelle Schreibereien:

„Die Chroniken von Raufasertapete“

Die bekloppte Inspiration gab Bernd das Brot, der mag nämlich Raufasertapeten. Das ganze Buch spielt (Überraschung!) auf einer Rausfasertapete, und handelt von einer Staubfluse namens Florean, die aufbricht um unter anderem sich aus seinem Staubmausleben zu befreien, die Welt zu retten und natürlich die Liebe seines Lebens zu finden. Jaaa, ich muss aufpassen, dass es nicht kitschig wird. Aber das seltsame Setting wird mich schon regelmäßig aufrütteln und dafür sorgen, dass das nicht passiert.
Im Grunde genommen geht es um sieben (und mehr) unterschiedliche Gefährten, die sich auf die Reise zu ,machen, um das Königeich von Rausfasertapete zu retten, wobei das am Ende gelingt, mit ein paar bitteren Wermutstropfen für alle Beteiligten.

Die Schneewittchengeschichte

Was wäre, wenn Schneewittchen nicht glücklich bis an ihr Lebensende wäre? Wollte sie den Prinzen überhaupt heiraten? Und war die Stiefmutter wirklich so böse wie alle sagen?
Das sind im Prinzip die zentralen Fragen, die mich dazu gebracht haben, diese Schneewittchen Neuerzählung zu schreiben. Nicht sonderlich originell -aber es ist ziemlich einfach zu schreiben und ich hoffe, dass es eine gute Übung zum Schreiben ist, weil ich da jedenfalls schon alle Fäden entwirrt habe und das Ende bereits festgelegt ist.

Momentan auf Eis gelegt:

Reise nach Gartenland

Den Anfang der Geschichte kann man auf dieser Seite nachlesen. Es sollte ursprünglich eine komplette Blödsinnsgeschichte werden, dann habe ich aber mittendrin angefangen, über so etwas wie Logik nachzudenken und mir damit den Spaß daran versaut. Ja. Im Grunde genommen habe ich ziellos angefangen und weiß immer noch nicht, wovon sie genau handelt, aber es ist eine Fantasygeschichte mit Steampunkelementen und Elementen aus der griechischen Mythologie (Musen). Die Hauptfiguren sind drei Mädchen: Lina, Maika und Anisa, wobei es im Prinzip darum geht, dass Anisa Lina und Maika in eine andere Welt namens „Gartenland“ entführt und…. tja, das ist der wunde Punkt. Warum tut sie das? Genau deswegen ist das Projekt grade ziemlich auf Eis. Was nicht heißt, dass ich es nicht irgendwann wieder hervorkrame.

Die eiskalte Hölle

Das ist eine Kurzgeschichte. Hier der Anfang davon. Es geht um Tote die in einer eiskalten Hölle gefangen sind und sie ist ziemlich deprimierend. Ich bin noch am Grübeln, wie ich sie zu einem befriedigenden Schluss bringen kann, aber ich glaube, es geht darin vor allem um’s loslassen.

Tobias und Sophia

Mein episches Projekt. Noch bevor ich überhaupt wirklich viel davon geschrieben habe (ich habe Tobias und Sophia in der sechsten Klasse erfunden und schon damals hatte ich eine gigantische Geschichte im Kopf)
Die Geschichte spielt in einer verborgenen (verborgene Welt=normale Menschen können sie nicht sehen, aber sie existiert parallel zum Alltag) Hexenwelt, in der Frauen die Chefs sind und Jungs nichts zu sagen haben. Angeblich können Jungs Magie nicht beherrschen und Tobias, dessen Mutter eine Hexe ist,  hat dann aber natürlich doch magische Kräfte und fordert die alteingesessenen Hexen ziemlich heraus. Außerdem gibt es Feenhonig, Zwerge, magische Computer, tote Winkel, verrückte Alchemiestudentinnen, normalen Alltag und so allerlei mehr in dieser Geschichte. Zentral eingewoben habe ich außerdem ein paar regionale Sagen von der Ostalb und will eigentlich noch viel mehr Sagen aus ganz Deutschland einbringen, was ein Hauptgrund ist, warum ich noch längst nicht angefangen habe. Die ganze Geschichte enthält nämlich ziemlich viel, und bis ich das alles mal in Ordnung gebracht habe, werden wahrscheinlich noch Jahre vergehen.

Winkelstadt

Was wäre, wenn eine Stadt sich nicht nur in alle Himmelsrichtungen ausdehnen würde, sondern auch in der Höhe? Und -bislang noch keine spektakülare Idee, da es ja Wolkenkratzer gibt- sich die Gebäude in der Höhe miteinander vernetzen würden, sodass man über die Dächer hinweg Fußwege, Fahrradstrecken, Lufttaxi und Zeppelinstraßen, hätte. Häuser, die sich ineinander verschachteln, weil man oft einfach auf andere Häuser drauf und an sie heranbaut? Dazu kommen die Größenunterschiede der Bewohner dieser Stadt, von denen viele Menschen sind oder menschliche Proportionen haben, aber noch viel mehr kniegroß und Handtellergroß sind. Also eine Stadt, die in der Höhe genauso gut vernetzt ist wie auf dem Erdboden, auf welchem es nur dunkle Gassen und Straßen gibt und auf denen hauptsächlich Fahrzeuge aus anderen Städten fahren. Jaa, kompliziert. Das war die erste Idee.
Die zweite war, mit magischen Wesen, die sich mehr oder weniger in die menschliche Gesellschaft integriert haben… (Ich sag nur: Feen auf Facebook) beziehungsweise, die ein kleines Integrationsproblem (Zwergengängstas) haben, weil die meisten Menschen die magischen Wesen nicht akzeptieren. Und der größte und reichste Idiot in Winkelstadt muss dann feststellen, dass seine Tochter Theresa auch magisch begabt ist.

Der Junge mit den grünen Augen

Eine typische Dystopie die ich zusammen mit zwei bzw. drei Freundinnen geschrieben haben und ursprünglich nur als Kurzgeschichte für die Schule gedacht war. Ich habe dann einen dreizehnseitigen Prolog geschrieben. Ja, is ’n bisschen ausm Ruder gelaufen…
Es geht um Jana die mit ihrem Bruder im Wald gelebt hat, bis die Friedensgarde aus der Stadt ihren Bruder willkürlich tötet und daraufhin bittere Rache schwört und zur Mörderin wird, indem sie versucht, jeden einzelnen Mann und jede einzelne Frau der Friedensgarde zu töten. Sie verliert ihre Hemmschwelle für Gewalt und nichts kann sie davon abhalten, bis sie Jonas begegnet, der die gleichen grünen Augen hat wie Elijah sie hatte. Von Jonas lernt sie wieder, Frieden mit sich selbst zu finden, aber dabei wird sie von Jonas Vater, einem Offizier der Friedengarde ergriffen und am Ende, gerade da wo Jana erkennt, dass ihre Gewalt trotz der Verbrechen der Friedensgarde nicht der richtige Weg ist, wird sie hingerichtet, zusammen mit Jonas, der bezichtigt wird, Komplize der Mörderin Jana zu sein.

Tanarya Lynden

Tamara lebt zwei Leben, ein normales Leben, als Schülerin in unserer Welt, die nachts MMORPGs zockt, sich knapp durch die Schule schlägt und nicht viel von ihrem Leben. In ihrem anderen Leben ist sie Rya, das Straßenmädchen in der Stadt Nuneia, in einer mittelalterlichen Fantasywelt, das davon träumt eines Tages Kriegerin vom Orden von Kerin zu werden und in einer Bande von Straßenjungen Nuneia unsicher macht. Dann ist Tamara versetzungsgefährdet und Rya wird, nachdem sie eigentlich eine reiche Dame auf der Straße überfallen haben, von dieser angeboten, ihre Schülerin für den Orden von Kerin zu werden. Daraufhin vernachlässigt das Mädchen ihr Leben als Tamara und lebt als Tanarya bei der Kriegerin Tara, die die Tante des herrschenden Fürsten von Kerindon ist, wird Schwester im Kampf für Seana Kerindon, die ältere Tochter des Fürsten und hat ein aufregendes Leben, über das Tamara verblasst, die groteskerweise in Fantasywelten versinkt und ihre Noten und ihre kleinen Geschwister, um die sich tagsüber eigentlich kümmern müsste, weil ihre Mutter den ganzen Tag arbeitet, vernachlässigt.
Dann finden Tara und Fürst Rykon heraus, dass Tanarya mehr sein könnte, als nur ein besonders intelligentes und geschicktes Waisenmädchen und Rykon will Tanarya möglichst schnell loswerden. Deswegen schickt er Tanarya, obwohl sie zwölf ist, in den Krieg um die Schlacht um Iniant am Fluss Inis. Trotz allem überlebt Tanarya die Schlacht und schafft es, heimlich an den Inis zu flüchten. Dort fällt sie allerdings in Ohnmacht und wacht auf, um sich aufzuwachen und bei ihren Lehrer Karl Müller in einer Hütte in den Bergen zu finden. Zur gleichen Zeit ist es auch eine Geschichte darüber, wie Tamara lernt, ihr sein als Tamara zu akzeptieren und sich als Tamara genausosehr zu bemühen wie als Tanarya.

Die Weltraumreise á la „Der Schatzplanet“

John ist ein Student für Politikwissenschaften in Oxford, als ihm brisante Dokumente über einen Planeten außerhalb des Sonnensystems in die Hände fallen und er von der Erde fliehen muss. In Johns Welt kann man in Holzschiffen von Planet zu Planet fliegen und im Weltall atmen, außerdem ist der Mars ein Wüstenplanet und die Venus kreativerweise ein wolkenbedeckter Dschungelplanet. John reist mit Kapitän Finya Larsdottir und ihrer Crew quer durch das System und Finya hat auch bereits einige Probleme am Hals, vor denen sie am fortlaufen ist. Noch kenne ich mich allerdings in der Welt in der die Geschichte spielt weit besser aus als in der Handlung, ich weiß also noch nicht so genau, wohin mich Finyas Raumschiff, die „Komet“ hinführen wird…

Ivi und Ayla

Inspiriert war ich dazu in der sechsten Klasse. Nach einem Besuch im Legoland. Daraus ergab sich eine ziemlich surreale Blödsinnsgeschichte, bei der Ivi aus unserer Welt in Aylas magischer landet, Ayla vor Dinos retten, die beiden sich ziemlich Kick-Ass durch diese Welt schlagen und Ayla sich als Ivis Schwester herausstellt, denn ihr Vater Luke war am Ende nicht bloß Ivis lieber Papa.

Fast hätte ich vergessen, dass sie überhaupt existieren (Geschichten, die ich in der fünften Klasse erfunden, aber kaum weiterentwickelt habe):

Die Elfengeschichte (Minjata und Alaya /Tjuri und Aylin/ Elfen, Meerjungfrauen und Vampire)

Es ist eine konfuse Geschichte, bei der ich gar nicht mehr richtigweiß, worum es überhaupt geht. Es geht um zwei Elfen namens Minjata und Alaya die auf der abgeschotteten Insel Mangalia leben. Es geht um Tjuri und Aylin die im Großraum Stuttgart der Zukunft leben und um die Vampire, die der Welt der Menschen in einiger Zukunft eine Art Apokalypse bereiten. Um riesige Wälder, die in ganz Europa aus dem Erdboden schießen. Um einen Vampirjungen (dessen Name ich vergessen habe, Mann ist die ganze Sache ewig her.). Dann geht es um Nixeneier die nach Jahren, in denen Nixen als ausgestorben galten, unvermittelt wieder auftauchen. Ziemlich konfus, ja. Aber ich halte mich noch dran fest, daraus kann man sich noch was interessantes zusammenbasteln.

Burg Schneefels

Marissa und ihre Freundin Alexa fahren mit ihrer Klasse ins Schullandheim und die Klassenkameraden kriegen sich ständig in die Haare (haha, typisch Schullandheim) und fordern sich nachts zu eine Mutprobe auf, heimlich in den Keller von Burg Schneefels abzusteigen (Jupp, unrealistisch für ein paar Sechstklässler, da einfach so runterzusteigen. Egal)
Dort werden die Klassenkameraden aufgespalten und landen in den Tiefen des Schneefelses. Daraufhin wird es etwas surreal, denn es geht in ein Höhlensystem unter dem Schneefels und an einige fantastische Orte. Am Ende war in meiner damaligen Geschichte alles perfekt und alle haben sich vertragen. Ziemlich blasse Geschichte, ich habe auch kaum noch in Erinnerung, worum es da ging. Und kein Antrieb, da jemals wieder was daraus zu machen, auch, wenn man so etwas bestimmt gut an irgendeinen Kinderbuchverlag verkaufen kann 😀

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